Ist Tongkat Ali gefährlich? Alle wichtigen Infos

Ob Tongkat Ali gefährlich ist oder nicht, wollen wir hier von allen Seiten beleuchten. Zugegeben: Als Anbieter sind wir nicht besonders objektiv. Auf der anderen Seite haben wir allerdings eine große Expertise. Wir kennen nahezu alle Produzenten, haben viele Laboranalysen durchgeführt und sind mit unserer Konkurrenz vertraut. 

Außerdem haben wir jede öffentliche Studie zu Eurycoma Longifolia (Tongkat Ali) gelesen, ausgewertet und waren im Kontakt mit zahlreichen Wissenschaftlern. 

Um möglichst objektiv vorgehen zu können, kommt hier nicht nur unsere Meinung vor, sondern auch die der Lebensmittelbehörde, sowie des Verbraucherschutzes.

Ist Tongkat Ali gefährlich?

Ist Tongkat Ali gefährlich? In Asien wird es frei angeboten

Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst klären, was Tongkat Ali ist und wie es eingesetzt wird. 

Tongkat Ali ist eine Pflanze, die überwiegend in Indonesien, Malaysia, China, Laos, Thailand und Vietnam wächst. Dort ist sie als Heilpflanze und unter den Namen Pasak Bumi, Bidara und vielen anderen bekannt. Sie wird seit vielen hundert Jahren in Südostasien konsumiert und gilt als heilend, nicht als gefährlich. 

Vor allem die Wurzeln sollen viele verschiedene Wirkstoffe enthalten, die für den Menschen Vorteile mit sich bringen könnten.

Wie wird Tongkat Ali in Asien konsumiert?

Ursprünglich nahmen Menschen Tongkat Ali frisch ein. Hier gab es vor allem ziwe bewährte Methoden:

  • Aus den Blättern wurde ein Tee gekocht
  • Die Wurzeln wurden in Scheiben geschnitten, getrocknet, dem Essen beigegeben, oder ebenfalls aufgekocht

Auch heute spielt frisches Eurycoma Longifolia noch eine Rolle, doch getrocknete Produktvariationen sind deutlich beliebter. Das liegt vor allem daran, dass sie viele Vorteile mit sich bringen. 

Getrocknetes Tongkat Ali ist üblicherweise zwei Jahre haltbar, kann vielseitig eingesetzt werden und ist bekömmlicher. Man kann es in Kapseln abfüllen, besser lagern und transportieren. Zudem reichen geringe Mengen um die gewünschte Wirkung zu entfalten. 

Aber ist getrocknetes Tongkat Ali gefährlich?

Unter Umständen ja, in der Regel allerdings nicht. Woran das liegt, erklären wir jetzt.

Wie wird Tongkat Ali in Europa konsumiert?

Tongkat Ali Pulver auf einem Löffel

In Europa gibt es kein frisches Tongkat Ali. Alle hier angebotenen Produkte sind getrocknet und pulverisiert. 

Das Pulver oder der Extrakt wird anschließend entweder in Reinform, in Kombination mit anderen Pulvern, oder verkapselt angeboten. 

Da Tongkat Ali in vielen verschiedenen Qualitätsstufen produziert wird, kann man es zu sehr unterschiedlichen Preisen kaufen. 

Der Endkonsument ist häufig kein Experte und es fällt ihm schwer die Qualität zu beurteilen. 

In vielen Fällen ist auch der Anbieter nicht sonderlich bewandert auf dem Gebiet. 

Hier findest du unseren Ratgeber zur Bestimmung der Tongkat Ali Qualität.

Der rechtliche Stand

Während Tongkat Ali nahezu überall auf der Welt das Dasein einer ganz normalen Pflanze fristet, ist sie in Europa strengen Regularien unterworfen. Das liegt vor allem an der Novel Food Verordnung. 

Diese regelt, dass “neuartige Lebensmittel” nicht ohne weiteres in Europa angeboten werden dürfen. Die Verordnung stammt aus dem Jahre 1997. Alle Lebensmittel die zu diesem Stichtag nicht in nennenswertem Umfang in Europa verbreitet waren, müssen sich einem aufwändigen Zulassungsverfahren unterwerfen. Alle anderen Lebensmittel können problemlos vertrieben werden. 

Seit 2016 liegt ein Antrag auf Zulassung von Tongkat Ali bei den europäischen Behörden, wird seitdem allerdings nicht bearbeitet. Hier ist man scheinbar hoffnungslos mit der Situation überfordert.

Dennoch gibt es einige Anbieter, die Tongkat Ali in Europa vertreiben. Das liegt daran, dass es nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel interessant ist. Auch als Räucherwerk ist es sehr beliebt. Man darf es also anzünden und sich an dem Geruch erfreuen, es allerdings nicht konsumieren. 

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Ist Tongkat Ali gefährlich? Die Meinung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

In einem Artikel aus dem Jahre 2020 geht die Verbraucherzentrale auf Nahrungsergänzungsmittel zur Steigerung der Potenz und der Libido ein. Hier wird davor gewarnt, dass diesen häufig illegale Substanzen beigemischt werden, um die Wirkung zu verstärken. 

Es wird zudem davon berichtet, dass neuartige Lebensmittel, darunter auch Tongkat Ali, zu finden seien. Da sie nicht als Nahrungsmittel zugelassen sind, werden sie automatisch als gefährlich eingestuft. 

Nachweise zu von Eurycoma Longifolia ausgehenden Gefahren werden allerdings keine angeführt. 

Auch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geht in einem Artikel am Rande auf Tongkat Ali ein. Auch hier wurde es als Beigabe in Potenzmitteln gefunden. 

Man verweist wieder darauf, dass die Pflanze nicht als Lebensmittel zugelassen sei und deshalb potentiell eine Gefahr von ihr ausgehen könnte. 

Die Studienlage zu Gefahren durch Tongkat Ali

In Asien wird Tongkat Ali oft untersucht

Es gibt schätzungsweise 50 - 60 ernstzunehmende Studien zu der Pflanze Eurycoma Longifolia, in denen die Wirkungsweise auf den Menschen untersucht wurde. Die meisten von ihnen stammen logischerweise aus den Ländern, in denen sie wächst und konsumiert wird. 

Zahlreiche asiatische Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Tongkat Ali nicht gefährlich ist. Ganz im Gegenteil: Die Pflanze bietet viele positive Wirkungen, für die sie sehr geschätzt wird. 

Hier findest du weitere Informationen zu der Tongkat Ali Wirkung.

Uns ist keine einzige Studie bekannt, die zu dem Ergebnis kam, dass Tongkat Ali gefährlich sei. 

Unsere Meinung zu Tongkat Ali und den Gefahren

Zunächst sollte klar sein, dass die von uns angebotenen Tongkat Ali Kapseln und auch der Tongkat Ali Extrakt nicht zum Verzehr geeignet sind, egal ob wir es für gefährlich oder ungefährlich halten. 

Bei der Beurteilung der Gefahrenlage muss man zunächst eine wichtige Annahme treffen. 

Wir gehen davon aus, dass man als Endkunde ein Produkt in den Händen hält, das die folgenden Eigenschaften erfüllt: 

  • Reiner Tongkat Ali Extrakt
  • Keine Beigabe von Füllstoffen oder anderen Extrakten
  • Unter hygienischen Bedingungen verpackt
  • Haltbar
  • UV-geschützt gelagert und transportiert

Treffen diese Annahmen zu, sind wir davon überzeugt, dass Tongkat Ali nicht gefährlich ist. Für viele Personen kann es sogar die Lebensqualität nachhaltig erhöhen

Allerdings führt die fehlende Zulassung von Tongkat Ali in Europa dazu, dass es regelmäßig Probleme mit der Qualität der Ware gibt. 

Es gibt keine zuverlässigen und zertifizierten Großhändler. Viele der Anbieter, die Tongkat Ali in Deutschland anbieten, agieren in einer Grauzone. Sie werden nicht von den zuständigen Behörden kontrolliert und entscheiden im Grunde selbst darüber, wo sie einkaufen, wie sie die Ware lagern und eine hohe Qualität sicherstellen. 

Auf Reisen nach Südostasien haben wir mit etlichen Produzenten und Herstellern Kontakt gehabt. Von nahezu jedem haben wir Proben mitgenommen und im Labor untersuchen lassen. Die Ergebnisse waren teilweise erschreckend. 

Immer wieder vorkommende Probleme:

  • Ein nur sehr geringer Anteil an Wirkstoffen
  • Unreine Extrakte
  • Eine Belastung durch Schwermetall
  • Eine Belastung durch Schimmelsporen

Leider verwehrt Europa den Endkonsumenten die notwendige Sicherheit und lässt sie im Ungewissen. Hier bleibt nur übrig dem Anbieter zu vertrauen.

Wir hoffen sehr und kämpfen dafür, dass Tongkat Ali in Zukunft zugelassen wird. Auf diesem Wege steigt die Sicherheit der Konsumenten und hoffentlich führt dies auch zu mehr Konkurrenz und fallenden Preisen. 

In jedem Fall gilt, dass man bei einer Bestellung von Tongkat Ali den Kopf einschalten und nachdenken muss. 

Mit welchen Nebenwirkungen muss man rechnen?

Unserer Erfahrung nach muss man sich als Mensch erst an Tongkat Ali gewöhnen. Das liegt vor allem daran, dass der Wurzelextrakt zu den bittersten Lebensmitteln der Welt gehört. 

In unseren Kulturkreisen ist es ungewöhnlich bittere Lebensmittel zu essen und unser Magen ist nicht gut darauf eingestellt. Das ist bei der Tongkat Ali Dosierung auf jeden Fall zu berücksichtigen. 

Es kommt regelmäßig zu Übelkeit und in manchen Fällen auch zu einem Erbrechen. 

Durch eine anfänglich sehr geringe Dosierung und dem Trinken von viel Wasser, kann man sich schrittweise an Tongkat Ali gewöhnen.

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Über den Autor
Thorsten

Thorsten ist studierter Ernährungsberater und hat sich seit vielen Jahren den Themen Testosteronmangel und Tongkat Ali verschrieben. Er hat bereits etliche Ratgeber zu diesen Themen, sowie gesunder Ernährung und gesunder Lebensweise geschrieben und damit tausenden von Lesern geholfen.

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